Busspur am Rudolfskai wird gekürzt
Betreiber des öffentlichen Verkehrs fordern Bus-Ampel - Mehr Bewohner-ParkplätzeDo, 16. Februar 2012
Planungsstadtrat Johann Padutsch unterschrieb heute Donnerstag, 16. Februar 2012, die Verordnung für die neue Verkehrsregelung am Rudolfskai (Rienzerkurve). Die umstrittene Busspur endet nun auf Höhe der Landhausgasse, sodass für den gesamten Verkehr zwei breite Spuren auch durch die Kurve zur Verfügung stehen. „Neue Bodenmarkierungen bereits vor der Kurve sollen das jetzige Spurwechsel-Chaos entzerren“, berichtet Padutsch, „wer über die Nonntaler Brücke will, reiht sich in die linke Spur ein, wer geradeaus in die Alpenstraße oder rechts in die Kaigasse will, reiht sich rechts ein.“
Die fünf BewohnerInnen-Parkplätze im Kurvenbereich sollen aus Verkehrssicherheitsgründen entfallen. Als Ersatz werden jedenfalls 15 Parkplätze in der Landhausgasse als Stellplätze für BewohnerInnen und Behinderte reserviert, was insgesamt deutlich mehr BewohnerInnen-Parkplätze bringt und damit die Situation für die AnrainerInnen erleichtert. Das Ermittlungsverfahren ist aber noch nicht abgeschlossen.
„Neben einer deutlichen Hebung der Verkehrssicherheit sind allerdings auch gravierende Nachteile für den öffentlichen Verkehr zu erwarten“, erklärt Padutsch. So habe bereits im Namen der ÖPNV-Betreiber Hannes Pranieß, der Verkehrsleiter der ÖBB-Postbus GmbH, Bedenken wegen eines „massiven Qualitätsverlusts im gesamten öffentlichen Verkehr“ geäußert. Deshalb erachte Pranieß zumindest eine Busbeschleunigung mittel Busschleuse an der Landhaus-Gasse als „unbedingt notwendig“. Das dementsprechende Ermittlungsverfahren für eine Bus-Ampel ist im Gang. Eine Umsetzung wäre wegen der Vorbereitungsarbeiten frühestens im Juni möglich.
Die neue Verkehrsregelung am Rudolfskai
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