Starke Nachfrage: Mittagstisch für SeniorInnen soll ausgeweitet werden
Panosch: Angebot wirkt gegen Vereinsamung alleinstehender, älterer MenschenMi, 22. Februar 2012
Zu einem wahren Erfolgsprojekt hat sich zwischenzeitlich der im Herbst letzten Jahres ins Leben gerufene Mittagstisch für SeniorInnen im Gesundheits- und Sozialzentrum Süd entwickelt. Entsprechend dem Motto „Gemeinsam schmeckt es besser“ bieten Diakonie und der Seniorentreff Süd einmal wöchentlich ein verbilligtes Mittagessen für SeniorInnen an. „Das Angebot wurde innerhalb kürzester Zeit so gut angenommen, dass es jetzt auf einen zweiten Tag in der Woche ausgeweitet werden soll“, kündigt Sozialressortchef Bürgermeister-Stellvertreter Martin Panosch an.
Rund 20 Personen nutzen derzeit das Angebot in der Hans-Webersdorfer-Straße 27, die Nachfrage ist allerdings um einiges höher. Panosch: „Bereits der Start des Projektes wurde von der Stadt finanziell unterstützt. Es freut mich sehr, dass der Mittagstisch bei den SeniorInnen so gut ankommt, deshalb wollen wir auch die Ausweitung wieder unterstützen. 2.400 Euro sind dafür vorgesehen. Der notwendige Amtsbericht wird dem Sozialausschuss in Kürze vorgelegt.“
Das Bio-Essen für den Mittagstisch wird frisch im städtischen Seniorenheim Hellbrunn gekocht und anschließend sofort in den Seniorentreff Süd geliefert. Ziel ist es, SeniorInnen ein gesundes und frisches Mittagessen anzubieten, welches in netter Gesellschaft eingenommen werden kann. Der Selbstkostenpreis für das Menü beträgt fünf Euro. Auch der daran anschließende, gemeinsame Spielenachmittag und das gemütliche Beisammensein werden bestens angenommen. Das Projekt fördert nicht nur den Gesundheitsaspekt, sondern beugt vor allem auch der Gefahr einer Vereinsamung alleinstehender SeniorInnen vor. Panosch: „Wie positiv der Mittagstisch wirkt, zeigt das Beispiel einer 90jährigen Pensionistin, die bis vor kurzem noch jeden Tag alleine zu Hause verbracht hat. Seit die Dame von dem Angebot gehört hat, kommt sie ins Seniorentreff Süd und ist hier nun Stammgast“, freut sich Panosch.
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