Baulandreserven Stieglgründe im Planungsausschuss diskutiert

Donnerstag, 15.04.2021
Hotel am Ginskyplatz wird aufgestockt

Im Planungsausschuss wurden die Raumordnungsvereinbarungen zur Baulandreserve Stieglgründe an der Kendlerstraße und Kuglhofstraße in Maxglan vorgestellt. Die Baufläche beträgt 35.505 Quadratmeter, es handelt sich also um eine große oder gar die letzte große Baulandreserve in der Stadt.

Das vorliegende Verhandlungsergebnis sieht 10.500 Quadratmeter für geförderten Mietwohnbau vor, 19.300 Quadratmeter (Bruttogeschoßfläche) sind frei verwertbar. 10.850 Quadratmeter Grünflächen sollen als Erholungsgebiet zur Verfügung stehen, wovon die Hälfte öffentlich nutzbar sein soll. Auch ein mehrstufiges Architekturverfahren sowie ein partizipativer Bürgerbeteiligungsprozess wurden schriftlich fixiert. Mit den Bürger*innen sollen laut der ressortzuständigen Bürgermeister-Stellvertreterin Barbara Unterkofler intensiv über die Qualitäten des Bauplatzes gesprochen werden.

Im Ausschuss wurde vor allem über den Anteil geförderter Mietwohnungen diskutiert: SPÖ, Bürgerliste und FPÖ wünschten sich einen möglichst hohen. Unterkofler nannte die vorliegende Aufteilung das „Ergebnis aus Verträgen aus der Vergangenheit“. Alle bereits davor mit Stiegl abgeschlossen raumordnungsrechtlichen Verträge seien auf ihre tatsächliche Bebauung überprüft, gegengerechnet und das bestmögliche Ergebnis erzielt worden. Auf Antrag der SPÖ wird der Bericht in der kommenden Sitzung des Planungsausschusses in zwei Wochen wieder vorgelegt, um ihn zwischenzeitlich noch fraktionsintern diskutieren zu können.

Ein weiterer Punkt war die geplante Modernisierung und der Ausbau des Hotels Schaffenrath in der Alpenstraße (Ginzkeyplatz). Die Anzahl der Zimmer wird von 87 auf 117 aufgestockt, das Gebäude in diesem Bereich um ein Geschoß. Auf dem nördlichen Teil des Daches soll eine Panoramabar mit vorgelagertem Dachgarten errichtet werden. Im 4. Stock soll eine Pergolakonstruktion an der Alpenstraße zum neuen Blickfang werden. Der Gestaltungsbeirat hat das Umbauprojekt positiv begutachtet. Die Anzahl der PWK-Stellplätze (ober- und unterirdisch gesamt 178) bleibt unverändert. Der Bebauungsplan der Aufbaustufe wurde einstimmig befürwortet.

Tschandl Stefan Mag.